Statements der Bildsetzer

 

Ein Foto...

  • ... ist meine persönliche Sicht auf das Alltägliche; manchmal ist es auch eine materialisierte Idee...

  • ... erhält einen anderen Wert durch die Freigabe für eine Präsentation im Netz, wird damit auch interpretierbar durch andere ...

  • ... hat für mich besonderes Gewicht, wenn ich es ausgedruckt in die Hand nehmen, betrachten, manchmal auch zur Seite legen und doch wieder darauf zugreifen kann. Hin und wieder reift der Entschluss, das „Bild“ in einen Rahmen zu „setzen“ und es damit vor der anonymen Bestattung in einem der unzähligen Festplattengräber zu bewahren. Das sind die besonders schönen Augenblicke.

Ein Thema...

  • ...kann vieles sein. Vielleicht ist Fotografie für mich ein wenig wie „Zeitmalerei“ und hat in diesem Sinn teilweise etwas von der Reportagefotografie, ohne dem strengeren dramaturgischen Aufbau, wie ihn der Journalismus fordert, folgen zu müssen.

  • ... kann auch durch Gegensätzlichkeiten, Übertreibung oder die ironische Brechung von Konventionen bei der Betrachtung des Alltäglichen entstehen

  • ... das sich immer wieder in den Vordergrund schiebt, sind die Menschen,  sei es durch den Kontakt auf Reisen oder vor meiner Haustür..

  • ... entwickelt sich oft aus einer vagen Idee, einer Ahnung, von dem, was ich will. Stell dir vor, du sitzt an einem warmen Sommertag in einem Café an einem belebten Platz irgendeiner Großstadt und verfügst über alle Zeit der Welt und eine Kamera...

    ... Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdet's nicht erjagen ! (Faust)

Der Wunsch ...

dass die Eine oder der Andere beim Betrachten ein Bild findet, das lohnt, einen Moment inne zu halten, sich ins „Bild setzen“ und treiben zu lassen.

Udo Toetzke

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